Cleverer Hubtisch erleichtert vieles

Cleverer Hubtisch erleichtert vieles
28.08.2026Swiss Automotive ShowBoschBosch Car Service

Kompetente Reparaturen und damit auch kompetente Garagen sind in Zeiten der E-Mobilität ebenfalls gefragt. Genauso wie sich die Anforderungen bezüglich HV-Kompetenzen verändern, passen sich auch Arbeitsabläufe und vor allem die Tools in den Werkstätten an.

Bosch, der weltweit grösste Zulieferer, zeigt an der SAS 2026, wie und mit welchen Mitteln Garagisten auch in Zukunft und mit der E-Mobilität Geld verdienen können. Der Bosch-Stand liefert einen Überblick über die wichtigsten Herausforderungen bei ADAS, Hochvoltsystemen, Batteriediagnose und -reparatur, Thermomanagement und Softwarediagnose. In einem separaten Bereich zeigen die Bosch-Experten ausserdem bei gut besuchten Live-Demonstrationen, wie moderne Tools den Garagisten im hektischen Alltag viel Zeit sparen können. Denn oft nimmt nur schon die Vorbereitung von HV-Arbeiten sehr viel Zeit in Anspruch.

Bosch hat deshalb einen praktischen Scherenhubtisch entwickelt, der sichere und effiziente Montage- oder Demontagearbeiten an Motoren, Getrieben und HV-Batterien ermöglicht. Er ist zudem viel mehr als ein simpler Tisch mit einer Tragfähigkeit von bis zu 1400 Kilo und einer Plattformlänge von bis zu 2,14 Metern. «Ältere Tische sind oft kürzer. Das birgt die Gefahr, dass es bei grossen Antriebsbatterien zu Spannungen und dann auch zu Rissen im Deckel kommt», erläutert der Bosch-Experte, denn die Batterie ragten über den zu kleinen Tisch hinaus und hingen durch.

«Bosch liefert nicht nur den Hubtisch, sondern auch die nötigen Adapter für die unterschiedlichen Hersteller mit einer Tragfähigkeit von bis zu 350 kg pro Adapter», so Produktmanager Christian Guth. Zudem hat Bosch auch einen bis zu 2000 kg tragenden, U-förmigen Supportwagen für das einfache Entladen, das sichere Handling und die fachgerechte Reparatur von Hochvoltbatterien in der Werkstatt entwickelt. Bei der Demonstration an der SAS zeigten sich die Garagistinnen und Garagisten vor allem beeindruckt davon, wie schnell der Hubtisch so wieder für neue Arbeiten freigemacht werden kann.

Auch wenn die E-Mobilität in der Schweiz heute wohl höchstens zwei bis drei Prozent des Aftermarkets ausmacht, hat Bosch somit schon jetzt clevere Helfer für die freien Werkstätten im Angebot, damit sich diese – mit Blick beispielsweise ins Elektro-Autoland Norwegen – rechtzeitig für das neue Geschäftsfeld aufstellen und mit den nun aufgebauten Kompetenzen davon profitieren können.

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