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Inhalt - Marktentwicklung
Marktentwicklung
Aufkommen des Automobils nach dem ersten Weltkrieg. In der Schweiz waren 1930 60735 Personenwagen und 17051 Liefer- und Lastwagen zugelassen.
Schwierige Zeiten während des zweiten Weltkriegs. Durch Treibstoffknappheit und Einzug der Fahrzeuge (Requisition) zu militärischen Zwecken reduzierte sich die Nachfrage drastisch. Derendinger baut das Angebot im Bereich Kupplungsreparatur aus und findet mit Derobest, einem in der Schweiz produzierten Asbest-Belag eine Alternative zum importierten Asbest.
Boomjahre nach dem zweiten Weltkrieg, das Automobil wandelt sich vom Luxusgut zum Alltagsgut für jedermann.
1950: 146’000
1960: 510’000
1970: 1'390’000
1980: 2'250’000
In den 70er-Jahren beginnt ein immer grösser werdender Druck der Importeure auf die Markenvertreter, die Teile ausschliesslich beim Importeur zu beschaffen. Zudem verlängern sich die Wartungsintervalle.
Die Krise erreicht auch die Schweiz (ab 1992), immer mehr Garagen müssen wegen zu geringer Auslastung schliessen. Diese ist auch auf den Export von alten Fahrzeugen nach Osteuropa zurück zu führen. Ab 1994 kommt es zu einem veritablen Markteinbruch im Garagengewerbe und zu entsprechenden Strukturanpassungen.
Der stetig wachsende Fahrzeugpark in der Schweiz und das zunehmende Durchschnittsalter führen zu einer schrittweisen Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Garagengewerbe.
